Ameisenstrasse - die längste Kunstinstallation

Ameisenstrasse - die längste Kunstinstallation

Aufruf an die Schulen

Brief der Sekundarschulklasse 2Sb, Sins

Ameisenstrasse, ein länderverbindendes Kunstprojekt
Hallo. Ich besuche die Sekundarschule einer ländlichen Gemeinde in der Schweiz. Wir haben uns als Klasse bereit erklärt, dieses Kunstprojekt zu unterstützen und mitzugestalten. Wir hoffen, damit ein Zeichen zu setzen und natürlich meinen wir auch, ganz viele neue Bekanntschaften zu gründen. Dazu brauchen wir euch: Wir wünschen euch für diese Idee gewinnen zu können und bitten interessierte Klassen oder Institutionen sich möglichst schnell bei uns zu melden. Unsere Mailadresse für einen Erstkontakt lautet: stefan.diethelm(at)schulesins.ch
Liebe Grüsse und auf bald.

Brief des Künstlers Jörg Rohner

Wir sind ein kleines Künstlerteam und bauen vor allem grosse Insektenskulpturen. Mit dem Vergrössern dieser kleinsten Lebewesen wollen wir diese faszinierende Welt sichtbar machen. Nun möchten wir Ihnen ein Projekt vorstellen. Wir bauen eine Ameisenstrasse von Sins nach Dänemark. Alle 10km sollen Schüler eine Ameise ca. 5m gross im Werkunterricht bauen. Zusätzlich sollen Wünsche oder Botschaften auf einem Ameisenei weitergegeben werden. Diese sind dann Bestandteil einer Skulptur am Ende der Strasse. Das Hauptthema dieser Kunstinstallation ist die Kommunikation zwischen den Beteiligten und über Grenzen hinweg. Es soll eine künstlerische Umsetzung der heutigen Kommunikationsform sein (SMS, Facebook). Auf einer Ameisenstrasse findet diese Form von Kurzinformationen schon seit Jahrtausenden statt (Fühlertasten, Duftstoffverbreitung). Erfolgreich können sie damit Grosses schaffen.
Ihre Schule wurde ausgewählt da sie ideal an der Ameisenstrasse liegt. Die Schulen in Dänemark sind schon bestimmt und machen begeistert mit. Es würde uns sehr freuen wenn wir auch Ihre Schüler für dieses spannende und sinnvolle Projekt begeistern können. Es betrifft vor allem den Werkunterricht in welchem in den Monaten Februar bis Mai eine Ameise und ein Ei gebaut werden sollen. Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.ameisenstrasse.ch

Brief der Lehrperson Stefan Diethelm

Stefan Diethelm – ich bin die Lehrperson der Jugendlichen, die Sie hier anschreiben. Als Klassenlehrer bin ich überzeugt, dass die Kinder in einer solchen Projektarbeit mehr fürs Leben lernen, als von der Seite dreiundzwanzig des Deutschlehrmittels. Hier arbeiten sie an einer realen Situation, der Erfolg oder Misserfolg ihrer Arbeit ist unmittelbar. Ziele müssen angepasst, Strategien überdacht- allenfalls geändert werden. Ich bin stolz, an dieser Arbeit mitzugestalten und hoffe auf viele gute Begegnungen durch dieses Projekt - und dafür braucht es Sie – ich hoffe, viele von Ihnen für diese tolle Idee gewinnen zu können. www.schulesins.ch

Brief der Schulleitung

Die Schulleitung der Oberstufe Sins ist von der Idee des Ameisenstrassen-Kunstprojekts begeistert, erlaubt es doch verschiedene Fähigkeiten und Fächer der Schülerinnen und Schüler sinnvoll zu verknüpfen. Auch entstehen Kontakte zu anderen Schulen und Ländern, was einen Austausch über die Grenzen hinweg ermöglicht. In diesem Sinne wünscht die Schulleitung den Teilnehmenden gutes Gelingen und viel Freude und hofft, dass viele Schulen auf dem Weg zum Skulpturenpark Augustianum in Augustenborg mitwirken.

Freundliche Grüsse
Roland Birrer, Schulleiter Oberstufe

Brief des Gemeinderats Sins

Der Gemeinderat von Sins unterstützt diese spannende und unkon-ventionelle Ameisenstrasse-Kunstinstallation sehr gerne ideell. Er ist begeistert von den unzähligen Möglichkeiten, die sich in dieses Projekt einbringen lassen. Es ist nicht nur die Kunst, die für die Jugendlichen erlebbar wird, sondern auch die fächer-, schul- und länderübergreifenden Aspekte, welche damit verbunden werden können. Wir hoffen, der Funken, der bei uns entzündet wurde, möge auch auf alle andern Schulen überspringen, damit es gelingt, diese 1200 km lange Ameisenstrasse auf die (Ameisen)-Beine zu stellen.
Viel Spass und viele erfreuliche Erlebnisse.

Yvonne Notter-Hertlein
Gemeinderätin, Ressort Schule, Jugend, Kultur & Marketing